Unsere Klassenfahrt nach Deutschland

 

 

 

Lina Arlt

Am 1.3.2010 ging es los. Wir trafen uns im OEA. Die Bussen standen schon bereit, wir stiegen ein. Wir fuhren zum Flughafen und checkten ein. Nach 3 Stunden und 45 min sind wir endlich in Deutschland angekommen. Alle waren aufgeregt und freuten sich schon auf die Jugendherberge. Zuerst gingen wir in einen Tagebau, der von der RWE gebaut wurde. Dort sahen wir den größten Schaufelradbagger der Welt. Als wir in der Jugendherberge  angekommen waren, teilten wir uns die Zimmer gleich auf. Es gab 2 Jungenzimmer und 1Mädchenzimmer.

Am nächsten Tag frühstückten wir in der Jugendherberge  und lernten nach dem Essen Elvis und Frank kennen. Elvis und Frank sind super Kletterer  und betreuten uns während des Programms “Diebe und Schmuggler“. Am nächsten Tag gingen wir erst mal in die Zivilisation. Wir teilten uns in drei Gruppen auf, und es ging los. Am Abend haben wir eine Nachtwanderung gemacht, die mit einer Mutprobe endete.

Tag drei begann mit einem Muskelkater. Nach dem Frühstück warteten Elvis und Frank auf uns mit einer super Neuigkeit. Wir durften endlich klettern. Wir  mussten einen Baum erklimmen und mit einer Seilbahn  hinuntergleiten. (Natürlich waren wir super gesichert!!!!!!!!) Alle haben diese Aufgabe toll gemeistert. Am Abend gab es eine Überraschung für uns. Wir gingen zu einer SINGLE-EISLAUF-DISCO –PARTY!!!!!!!!!! Alle hatten eine super Stimmung. Danach sind alle todmüde ins Bett gefallen. 

Am Donnerstagmorgen starteten wir erstmal mit einem Orientierungslauf. Alle hatten Spaß. Wir wurden mit einer super Schatzsuche belohnt.

Der letzte Tag brach an. Den  nutzten wir gut aus. Wir gingen wieder in die Zivilisation, um die letzten Besorgungen zu erledigen. Mittags fuhren wir nach Düsseldorf mit der U-Bahn. Als wir in Düsseldorf angekommen waren, gingen wir gleich ins Kino. Wir schauten uns einen richtig coolen Film an auf 3-D. Der Film hieß AVATAR. Nach dem Film ging es gleich in Richtung Fußballstadion .Am Fußballstadion angekommen, trafen wir gleich die ersten Hooligans. Es war ein richtig cooles Spiel. Es gab viele Fouls. Am Ende stand es 0:0. Als wir mit der U-Bahn zu der Jugendherberge fuhren, mussten wir zusehen, wie wir in den Wagon kommen. Wir kamen  an der Jugendherberge um 23:30 Uhr an.

Am Samstag  verabschiedeten wir uns von der Jugendherberge und fuhren zum Flughafen. Erstmal  hatten wir Probleme mit dem Pass, doch dann ging alles ganz schnell. Wir flogen nach Tripoli, wo uns schon unsere Eltern erwarteten.

Es war eine tolle Klassenfahrt und die beste Zeit meines Lebens.

 

 

Marlene Gröblacher

1. Tag

Kurz vor 7 trafen wir uns am Flughafen. Einige hatten sich zuvor in OEA getroffen, um von dort aus mit Bussen zum Flughafen zu kommen. Als endlich alle da waren hieß es YALLA JALLA zum Check-in. 12kg, 22kg usw. kamen bei uns auf die Waage. Bei den Passkontrollen gab es einige Probleme, aber uns konnte nicht mehr von unserem bevorstehenden Abenteuer aufhalten. Da wir ziemlich früh eingecheckt hatten, hatten wir noch mehr als eine Stunde Zeit, die wir damit verbrachten das Flughafen-WLAN durch unsere I-pod touches und Nintendo DSi s zu nutzen. Als wir im Flugzeug saßen und abgehoben hatten schauten wir uns Filme an oder hörten Musik. Lady GaGa, Rihanna usw. waren bei uns sehr gefragt. In Düsseldorf erwartete uns Familie Langstein und ein Reisebus von RWE Power.  Einige Schüler hatten Probleme ihr Gepäck wieder zu erkennen! Eine ¾ Stunde mussten wir fahren um an unser Ziel zu gelangen. Zum Glück hatte RWE Lunchpakete für uns vorbereitet, so dass wir im Bus „Mittag essen“ konnten, denn im Flugzeug hatten wir Frühstück bekommen. Am Ziel angekommen wurden wir freundlich in Empfang genommen und stürzten uns gleich ins Abenteuer rein! Wir besichtigten die größten Bagger der Welt!!! Unser Führer Herr Schmidt war sehr nett und erklärte uns geduldig und voller Stolz das System von RWE Power. Anschließend mussten wir nochmal eine ¾ Stunde zur Jungendherberge fahren, dort gab es erstmal Abendbrot, im wahrsten Sinne des Wortes. Nachher spielten wir noch Wahrheit oder Pflicht, aber auch zum 1. und letzten Mal, denn in den darauf folgenden Tagen waren wir jeden Abend so k.o., dass wir dafür keinen Nerv mehr hatten!

  

2.Tag

Am 2. Tag gingen wir gleich nach dem Frühstück durch den Wald, nach Ratingen. Dort teilten wir uns vor der Kirche jeweils in 3er oder 4er Gruppen auf, und gingen dann in diesen Gruppen einkaufen. Einige gingen in die Buchhandlung andere wiederum zu Aldi und Co. 11 Uhr, sogar etwas später trafen wir wieder an der Kirche zusammen. Dann hieß es wieder über Stock und Stein raus aus der Zivilisation und zurück zur Jugendherberge. Dort angekommen gab es ein warmes, leckeres Mittagessen. Nach einer verdienten Pause, hieß es warm anziehen und raus. Im Park (der noch zur Jugendherberge gehörte) lernten wir dann unsere Trainer Elvis und Frank kennen. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, spielten wir Spiele, wo Frank und Elvis eine richtige Ladung Witz und Abenteuer reinsteckten. Bei den Spielen waren Konzentration und Teamwork gefragt, woran es bei uns ziemlich mangelt. Die Zeit verging wie im Flug, denn als wir auf den Himmel schauten war die Sonne nur noch leicht hinter den Bäumen zu sehen. Das hieß, rein, Tisch decken, hinsetzen, einen guten Appetit wünschen und essen. Nach dem Essen starteten wir eine Nachtwanderung, durch den Wald. Was für die anderen ein Abenteuer war, war für andere einfach nur ein Verdauungsspaziergang. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, da wurde es für alle ansprechend. Denn Frank und Elvis hatten sich schon was Neues ausgedacht, eine ganz außergewöhnliche Mutprobe. 100m- alleine durch den Wald gehen. Natürlich hatte Frank in gewissen Abständen Lichter aufgestellt. Schließlich war der Sinn der „Aufgabe“ letztendlich seine Angst zu überwinden und nicht noch mehr Angst zu bekommen.

 

3. Tag

Diesmal ging das Programm gleich nach dem Frühstück los. Wir lernten wie man Berggurte anlegt und richtig anpasst. Das war auch wieder mit einem gewissen Ziel verbunden, einen Baum hoch klettern und von dort aus (Plattform) ins Nichts zu springen. Natürlich war das eine Seilrutsche, Elvis wartete auf jeden Einzelnen von uns und erklärte ihm noch einmal die Sicherheitsanweisungen. Für manche kostete es ziemlich viel Überwindung von da oben einfach ins Nichts zu springen oder mit einem leichten Ruck runter zu stürzen. Die Seilrutsche hatte uns so viel Zeit gekostet, dass, als wir alle durch waren, schon Zeit zum Mittagessen war. Später ging das Program gleich wieder los, diesmal ging es an die Himmelsleiter! Auch die kostete uns viel Zeit und Überwindung. Da wir nur 2 Teams geschafft hatten, beschlossen wir noch einmal über den „giftigen Sumpf“ zu gehen. Diesmal schafften wir es gleich beim 1. Mal. Nach dem Abendessen trafen wir uns nichts ahnend draußen. Und gingen zu einer Überraschung! 3 Mal dürfen Sie raten…in die Eissporthalle, zur ♥ Single-Flirt Party ♥ - wer hätte das gedacht. Begleitet wurden wir auf der Party von Nummer 1 Hits aus den Charts - und guten Eisläufern. Sogar Frau Danelaks Tochter kam mit ihrem Freund.

  

4. Tag

Da am vorherigen Tag nicht alle Teams bei der Himmelsleiter drangekommen waren, wiederholten wir dieses Training noch mal. Beim Frühstück hatten wir uns extra Lunchpakete vorbereitet, so dass wir bei unserem Orientierungslauf einen Snack bei uns hatten. Und gleich nach der Himmelsleiter ging es los, nach einer kurzen Erklärung bzw. Einleitung in ein Abenteuer im Wald wurden wir in 3 verschiedene Teams eingeteilt. Die gingen dann in gewissen Zeitabständen immer tiefer in den Wald hinein. Wir sollten mit Karte und Kompass zu 10 verschiedenen Posten finden. An jedem Posten war ein Teil einer Geschichte angehängt. Von diesen Texten sollten wir jeweils ein Wort heraussuchen das dann zusammen mit ALLEN Lösungen einen Brief ergeben sollte, wo wir Hinweise auf den Standpunkt des Schatzes bekommen sollten. (z.B. Wort 61: ____ später Lösungswort 14) So wanderten wir mehr als eine Stunde durch den Wald. Hier war gefragt, ob wir in den letzten 2 Tagen etwas dazu gelernt hatten, was Teamgeist und Konzentration betrifft. Das hatten wir allerdings, denn die Gruppenarbeit war bei diesem Lauf mehr im Spiel als sonst. Na gut, ein paar Schwierigkeiten im Team gab es schon, wenn die Mädchen ♀ sich Lipgloss  drauf machen, während die Jungs weitergehen wollen, kann man sich ja denken was passiert. Aber das hielt uns nicht davon ab weiterhin voll und ganz dabei zu sein! In der Jugendherberge warteten wir noch kurz auf die anderen, bis des Rätsels Lösung gelüftet wurde! Nachdem wir den Brief vervollständigt hatten, gingen wir gleich zum 1. Hinweis und holten dort den Schlüssel für die Schatzkiste ab und gleich die Schatzkarte. Als der Schatz gehoben war, wollten sich all gleich drauf stürzen, doch unsere Trainer und Lehrer erinnerten uns  nochmal daran was wir die letzten 2 Tage gelernt hatten. So half jeder mit. Im Inneren der Schatzkiste lagen ein Pokal und Karten für Fortuna Düsseldorf gegen Greuther Fürth. Das war eine wahre Freude - wir hatten es geschafft. Doch das Glücksgefühl hielt nicht lange an, denn nun mussten wir uns von unseren 2 Trainern verabschieden. Bei der Rede von Elvis und Frank bekamen wir eine Gänsehaut, wir hatten beide schon richtig ins Herz geschlossen, Elvis gab sogar zu eine Träne im Auge zu haben. Die beiden hatten uns wenn auch nur 2 Tage begleitet und so vieles geschafft, was andere nicht in einem Monat mit uns schaffen würden. Es war wie als wenn du dich von einem guten Freund für lange oder sogar für immer verabschieden musst. Aber- Elvis und Frank wir werden euch, und das was ihr für uns getan habt, niemals vergessen. Freunde sind wie Sterne, man sieht sie zwar nicht immer, aber sie sind immer da!

  

5. Tag

Wie am Dienstag bereits gingen wir gleich nach dem Frühstück in die Stadt. Diesmal kamen alle wieder pünktlich zum Treffpunkt, so dass wir ohne große Hektik in der Jungendherberge zu Mittag essen konnten. Denn wir hatten heute noch viel vor. Warm angezogen und voller Vorfreude standen wir kurze Zeit nach dem Mittagessen draußen. Zuerst gingen wir durch den Wald dann durch ein kleines „Dorf“ und schließlich eine gute Stunde zur S-Bahn. Mit der S-Bahn fuhren wir nach Düsseldorf. Von dort gingen wir dann ins Kino. Ein Film der uns das Leben im Jahre 2156 n.Chr. zeigte - fällt Ihnen einer ein? Nein? Okay, wir schauten uns AVATAR an, in 3D!!! Gleich nach dem Film ging es ins Stadion. Die Fans grölten schon in der S-Bahn- Hey, hey 1895! Hey, hey 1895! Im Stadion war es sehr kalt, aber dennoch schön, „Da kannst du jeden in Deutschland fragen“- wie es das Lied von Fortuna-Düsseldorf sagt! Nach dem Spiel (es ging 0:0 aus) suchten wir uns im Regen ein Taxi, aber das ließen wir bleiben, nachdem wir sahen, wie die Fans um die Taxis kämpften. Teilweise stellten sich manche vor die Fahrgelegenheiten oder rannten hinter ihnen her. Deshalb beschlossen wir zur S-Bahn zu gehen, von dort aus zum Hauptbahnhof und dann in ein warmes Taxi zu steigen, die Augen zumachen und vor der Jungendherberge unsanft aus dem Schlaf gerüttelt werden. Aber zuerst mal mussten wir überhaupt mal in eine S-Bahn rein. Als wir dann endlich geschafft hatten, war das auch nicht gerade ein Spaß, man konnte froh sein wenn man 1. den Arm leicht bewegen konnte und 2. keinen Hörschaden vom Gegröle der Fortuna Fans bekam. Dennoch schafften wir es in ein warmes Taxi, und konnten nun in aller Ruhe in die Jugendherberge zurück. Als wir ankamen war es 23:30! Und schon längst Bettruhe, aber in diesem Moment war das Wort Ruhe eins der Schönsten, die wir kannten, und Bett erst recht!

 

6. Tag

Alle hatten sich den Wecker gestellt, doch niemand hatte ihn gehört, so fing die Hektik schon am frühen Morgen an. Diesmal kamen die Taxis zu uns und nicht wir zu ihnen. Am Flughafen wurde unser Teamwork wirklich gefragt, fast hätten wir in Deutschland bleiben müssen, doch da wir alle zusammen gehalten hatten und uns gegenseitig stark gemacht hatten, schafften wir es doch in den Flieger rein, jetzt hieß es positiv denken und Musik oder Film genießen. „Local Time at Tripoli 16:45, temperature 28 degrees….” Sagte der Pilot als wir landeten, jetzt hing alles davon ab, ob wir zurück geschickt würden oder nicht. Zum Glück hatten wir am Flughafen Unterstützung einiger Eltern. So sind wir heute hier und morgen wieder in der Schule, aber vor allem wieder zu Hause!!!!! ♥

 

 

Paul Gust

Wir sind angekommen und sind gleich zum Kohlebergwerk gefahren. Am nächsten Tag gingen wir zum Markt und haben eingekauft. In der Jugendherberge haben wir als erstes gespielt. Dann sind wir auf einen Baum geklettert  und haben den „Sumpf“ gespielt und sind Eislaufen gegangen. An der Himmelsleiter sind manche ganz hoch gekommen. Dann haben wir einen Orientierungslauf gemacht. Dann kam die Schatzsuche. In der Schatztruhe waren Fußballkarten und ein Pokal. Am Freitag waren wir einkaufen. Dann sind wir ins 3d Kino gefahren und sahen den Film AVATAR. Danach ging es ins Fußballstadion. Was mir am meisten Spaß gemacht hat, war das mit dem Kino und die Nachtwanderung, das Gummihühnchen, das Kohlebergwerk, das Fußballspiel und die Schatzsuche. Lina, Nina, Lukas, Fritz, Marlene, Justin, Can Berk, Sander, Cherine, Herr Böttcher, Frau Danelak und ich, wir haben alles mitgemacht. Aber Maruan, Tarek und Thomader waren leider nicht dabei. Mir hat es Spaß gemacht, aber schade, dass wir gehen mussten. Der Flug nach Tripolis hat ein bisschen gewackelt. Im Flugzeug gab es Filme aber kein gutes Essen

 


 

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